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Sonntag, 3. April 2016

Tanz unter den Sternen

Aus vielen Stücken wird ein Ganzes


Ich hatte einen kleinen Stapel an bunten Quadraten gekauft.


Daraus sind  dann eine Vielfalt von Blöcken entstanden.





Sterne



Eine Tänzerin


Dann die Probewand


Nachdem ich viele Teile eingefügt habe,
um die Lücken zu füllen.
Wartete das ganze nur noch auf das Quilten.


Ich hatte mir vorgenommen den Quilt mit der Maschine zu quilten.
Allerdings habe ich noch nie einen so großen Quilt unter der Maschine gehabt.
Nachdem er einige Zeit liegen musste, weil ich mich nicht wirklich traute.
Ist er jetzt fertig.


Ich bin unwahrscheinlich stolz ,
auf meine Arbeit.


Es war schon einiges an training nötig.


Und die Schultern haben ganz schön gestöhnt nach 5 Stunden .


Es ist einfach schön , wie meine Tänzerin unter den Sternen tanzt.


Donnerstag, 15. Januar 2015

Es war einmal ein Jellyroll .....

Irgendwann vor langer Zeit,
irgendwo in Hamburg.
Auf einer Fahrradtour stolperte ich in Eppendorf über einen Patchworklädchen.
schwupps vom Rad und hinein.
Männe zockelte hinterher,
der Ärmste sollte doch endlich ,
nachdem wir jetzt 20 Jahre zusammen sind,
seinen Quilt bekommen.


Nach 20 Jahren war jetzt endlich die Zeit gekommen
einen 2. Quilt für meinen Männe zu machen.
Der erste liegt im Schrank weil er viel zu schade für ihn ist.
Meint er, wie schade.
Nun ja , diesmal ging ich auf Nummer sicher
und habe ihn einen Jellyroll für sich aussuchen lassen.


Es hat mich nicht überrascht das es ein eher schwarzer Jellyroll war.
Denn für Männe ist schwarz bunt.
Nun ja keinen Kommentar dazu.
Für mich ist bunt halt was anderes.


Ein bißchen die Streifen vorsortiert.


Zusammengelegt, angezeichnet, zusammengesteckt.


Überflüssige Ecken abgeschnitten.


Und so entsteht dann der erste endlos Bandwurm aus Stoff.


Nach vielen weiteren Schritten war es dann soweit ihn zu montieren.
Den meisten Platz haben wir bei meiner Freundin.
Deshalb machen wir das auch bei Ihr.
Mit viel Tee und viel gelacht,
hat man gleich doppelt Spaß.



Die drei Schichten einzeln auf den Boden geklebt mit Malerkrepp.
Und auf dem Bauch liegend wird geheftet.
 

Jetzt ist es Zeit das ganze auf den Quiltständer zu bringen und zu quilten-
Lauter kleine Herzen aneinander -



So sitze ich dann da, und quilte Herz für Herz.
Mit ganz viel Liebe für den Mann den ich seid 20Jahren liebe.
Um ihn endlich seinen eigen Quilt zum Weihnachtsfest zu schenken.


Ja und da ist er nun.
Mann und Quilt.
Stolz wie Oskar,
mit seinem Quilt.
Riesengroß 1,50 x 2,10m.


Eins kann ich euch verraten.
mit diesem wird fleissig gekuschelt.
Wo immer mein Mann auch liegt und schläft,
ist er drin eingewickelt.


Ja Liebe hat viele Worte und viele Herzen.
Man kann sich sogar drin einwickeln!

Und wenn sich dann der Rest der Familie seinen Quilt ausborgt:
" Hey das ist mein Quilt, hol dir doch deinen!"
So so, was für ein Schelm.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Oma's Quilt kommt zurück

 Vor 10 Jahren habe ich für meine Schwiegermutter diesen Blockhausquilt genäht.
Ich weiß noch  wie sehr sie sich gefreut hat
und ihn zärtlich gestreichelt hat.
Viele Jahre habe ich ihn dann nicht gesehen,
er war einfach von der Bildfläche verschwunden.


Wenn ich sie mal gefragt habe,
meinte sie er würde für später aufbewahrt.





Letztes Jahr im August musste wir leider die Wohnung auflösen,
denn sie war durch ihre Demenz nicht mehr in der Lage alleine zu leben.
Und da sie nichts mitnehmen wollte,
ist viele unter den Geschwistern aufgeteilt worden.
So hat der Quilt wieder Heim gefunden.



Ich hatte ganz vergessen wieviel Arbeit ich mir beim quilten gemacht habe,
all diese Federborten am Rand.


 Auf der Rückseite sieht man am besten die Quiltdichte.


In den Ecken findet man diesen einfachen Stern.


Ganz verloren in den Spitzen diese Herzen.


Er ist einfach wunderschön.







Gefunden haben wir ihn auf einen Bügel im Kleiderschrank,
liebevoll in Seidenpapier eingeschlagen.
Leider hat sie ihn nie benutzt.
Aber er riecht immer noch nach Omas Parfum,
so wird er mich noch lange an sie erinnern.

Ich habe eins daraus gelernt:
wenn man Dinge für gut aufbewahrt hat man vielleicht nie was von ihnen.

Mittwoch, 13. August 2014

Antik neu interpretiert


Als erstes war da diese Idee,
all die Alten Leinenstoffe zu sammeln.
Alles Antike was mir in die Hände fiel musste ich haben.


Lange hat das gute Stück auf dem Quiltständer gestanden.
Bestimmt 2 Jahre.

So oft hat sie mich strafend angeschaut,
wenn ich an ihr vorbeigegangen bin.


Endlich ist sie fertig.
Nun nicht ganz ,
aber jeder Quiltstich ist vollbracht.


Aus aus dem Quiltrahmen,
der nächste Quilt steht schon an.


Da liegt sie nun in ihrer Pracht.


Vielleicht habt ihr ja Lust,
einen Block nach den anderen mit seinen Besonderheiten  anzuschauen.


Diesen Block gibt es vier mal,
an jeder Ecke kann man einen finden.
Der Landschaftsstoff ist der einzige zugekaufte Stoff.
Der Rest setzt sich aus alten Leinen zusammen.
Viele von ihnen habe ich selbst in Pinktönen gefärbt.


Dieser doch recht schlichte Block,
ist gekrönt von einem alten Spitzenkragen.


Diese breite Spitze habe ich mal auf einem Flohmarkt entdeckt.
Mit einem Wollbändchen und einem Knopf verändert.


Diese Landschaft taucht immer wieder auf.
Solche Motive habe ich als Kind immer geliebt.
Klar das sie für mich perfekt in den Quilt passen.


Ein wunderschönes Monogram,
welches mich dazu verführt hat diese Tischdecke zu kaufen.


Wieder Klöppelspitze die ich vom Flohmarkt habe.


Der Rest einer Damenbluse,
entwickelt sich zu einem schönen Blickfang.


Auch diese Deckchen war ein Geschenk,
welches lange Zeit aufbewahrt worden war.


Ein Spitzendeckchen entdeckt und mitgenommen.


Aus Gardinenstoff gemachte Blumen,
sowie eine alte Applikation von einem T-Shirt.


Ein Geschenk meiner Mutter die mir dieses Täschchen aus Ajourstickerei geschenkt hat.



Ein Taschentuch aus den 50gern ,
hat hier seinen Auftritt.


Früher lag auf einem Bett diese Tasche für das Schlafzeug.
Gekauft hat sie mir mein Mann auf einem Teilemarkt.


Verschiedene Monograme mit Jahreszahl.


Auch das 2 Täschchen aus Ajourstickerei.
Ajourstickerei wird auf Schleiergewebe gearbeitet.
Man zieht den Faden zusammen und umwickelt ihn.
Da das Gewebe so fein ist
wurde diese Arbeit von kleinen Mädchen gemacht,
viele von ihnen waren gerade mal 5 Jahre alt.


Gefärbte Spitzenblumen, appliziert.


Gekräuselte Spitze.


Block mit Antiken Spitzenkragen.


Applikation und selbstgemachte Blumen.


Landschaft wieder anders umgesetzt.


Monogram von 1914, wie ein Brief.


Mikrodeckchen mit modererner Spitze.



Blick von der Seite über den Quilt.
Der Rand ist noch nicht fertig.
Hier überlege ich noch ob ich ihn auch mit Antiken Leinenstoff fertige.


Ausschnitt der Rückseite mit den Quiltstichen.
Nun ist das gute Stück, bis auf das Binding, fast fertig.
Ich bin gespannt wie es euch gefällt.
Für mich ist es jetzt schon einer der schönsten Quilts den ich gemacht habe.